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WAFFEN-VERLÄßLICHKEITS-UNTERSUCHUNGEN


Nach § 8 Abs. 7 des Waffengesetzes 1996 hat sich der Bewerber um einen Waffenbesitzkarte / Waffenpass einer Begutachtung zu unterziehen, in der die Verlässlichkeit des Antragstellers mit einer Waffe umgehen, untersucht wird.

Dahingehend wird abgeklärt, ob eventuell
• eine Alkohol- bzw. Suchterkrankung oder
• eine psychische Erkrankung bzw. Geistesschwäche
vorliegen
• oder körperliche Gebrechen bestehen und der Untersuchte eventuell nicht in der Lage ist mit Waffen umgehen zu können.

Dabei wird festgestellt, ob der Antragssteller dazu neigt insbesondere unter psychischer Belastung mit Waffen unvorsichtig umzugehen oder sie leichtfertig zu verwenden.

Zum Ablauf der Untersuchung:
1. Eine reguläre Untersuchung umfasst eine Exploration sowie die Erhebung von Befunden, anhand psychometrischer Fragebogenverfahren.

Üblicherweise endet an diesem punkt die Untersuchung.

2. Bei Eignungszweifel bzw. bei vorliegen besonderer Umstände / Auffälligkeiten kann auf eigenen Wunsch eine weiterführende Untersuchung angestrebt werden.

Dauer und Kosten:
Die reguläre Untersuchung dauert etwa zwei Stunden. Die Kosten dafür sind bundesweit einheitlich geregelt, und betragen € 181,68,- .